Packesel auch für längere Läufe: der Salomon Pulse Belt
Packesel auch für längere Läufe: der Salomon Pulse Belt

Packesel auch für längere Läufe: der Salomon Pulse Belt

Wenn ich laufen gehe, muss immer einiges mit. Schlüssel, natürlich, aber auch das Handy, etwas zu trinken, bei längeren Strecken ein Energieriegel… Für die Jackentaschen ist das viel zu viel, zumal im Sommer gar keine Jacke dabei ist. Für eine Laufweste wiederum ist es meistens zu wenig. Mit Laufgürteln hatte ich bisher keine so guten Erfahrungen gemacht – die meisten hopsten beim Laufen auf und ab, einige drückten mächtig am Bauch und fühlten sich allgemein unangenehm an. Als ich den Salomon Pulse Belt entdeckt habe, war ich skeptisch. Was sollte daran anders sein?

Der Salomon Pulse Belt liegt wie ein breites Band um den Körper

Tatsächlich ist so ziemlich alles anders. Er hat keinen Verschluss, sondern liegt wie ein elf Zentimeter breites Band um Bauch bzw. Hüfte. Wenn er leer ist, vergisst man sofort, dass man ihn trägt. Das liegt auch am elastischen und atmungsaktiven Material (ein Polyamid-Elasthan-Gemisch), das sich an den Körper anschmiegt. Aber wie ist es, wenn der Pulse Belt bepackt wird?

Eine 500-Milliliter-Flasche passt gut hinein

Platz ist jedenfalls genug in dem Gürtel: Er hat eine Reißverschlusstasche, in die ein Handy problemlos hineinpasst. Und ein großes, oben mit einem Gummibund gesichertes offenes Fach, in das ich sogar schon eine 500-Milliliter-Softflask hineinbekommen habe. In dem Fach gibt es auch noch einen Schlüsselanhänger.

Gurte für Stöcke oder eine Jacke

Salomon Pulse Belt
Salomon Pulse Belt F.: Salomon

Neben diesem offenen Fach hat der Gürtel zwei diagonale, innen mit Silikon besetzte Gurte, zwischen denen man zum Beispiel eine Jacke, aber auch Trailrunning-Stöcke befestigen kann. Und das ist wirklich praktisch. Die Stöcke sitzen fest, lassen sich im Lauf herausnehmen und wieder verstauen, und sie hüpfen nicht auf und ab. Ob sie eventuell auf die Hüftknochen drücken, muss ich noch herausfinden – auf kürzeren Strecken habe ich nichts bemerkt. Ich denke aber, dass man, falls etwas drücken sollte, ziemlich einfach eine Polsterlösung finden kann, denn das offene Fach liegt ja zwischen den beiden Gurten.

Allerdings dürfte es schwierig sein, gleichzeitig eine Flasche und die Stöcke zu tragen. Bei meinen Läufen in der Stadt nutze ich die Stöcke aber nur selten. Und bei richtig langen Läufen reicht die eine Flasche ohnehin nicht – dann verträgt sich der Gürtel auch bestens mit einem Laufrucksack.

Kein Wackeln, kein Drücken beim Salomon Pulse Belt

Ich habe den Salomon Pulse Belt jetzt etwa einen Monat und trage ihn bei jedem Lauf. Und ich bin wirklich begeistert. Auch wenn er gut gefüllt ist, spüre ich ihn überhaupt nicht. Er wackelt oder drückt nicht – man kann wirklich vergessen, dass man ihn trägt.

Mit gerade mal 62 Gramm ist der Gürtel ein echtes Leichtgewicht. Er trocknet schnell und man kann ihn bei 30 Grad (Handwäsche) waschen. Es gibt ihn in vier Farben (rot, schwarz, grau, blau) und in den Größen XX, S, M und L. Er kostet 30 Euro. Absoluter Kauftipp!

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