Läufer werden: Vom Wunsch bis zum ersten Erfolg
Läufer werden: Vom Wunsch bis zum ersten Erfolg

Läufer werden: Vom Wunsch bis zum ersten Erfolg

Wir werden immer mal wieder gefragt, wie das so geht mit dem Laufen. Mit der Motivation. Dem Durchhalten. Dem Plan, überhaupt Läufer werden zu wollen. „Das strengt doch total an – ich glaube nicht, dass ich das kann“, lautet eine häufige Antwort, wenn wir erzählt haben, was uns antreibt. „Ich kriege schon einen roten Kopf, wenn ich die drei Minuten zur U-Bahn renne. Und danach pfeife ich aus dem letzten Loch.“

Läufer werden: Glaube an dich!

Es gibt einen Spruch, der hier gut passt. Er stammt von Henry Ford: „Egal, ob du denkst, du schaffst es, oder ob du denkst, du schaffst es nicht – du hast in jedem Fall Recht.“ Er macht klar, welch großen Einfluss dein Denken hat. Denn wenn du glaubst, dass du etwas kannst, dann ist es für dich viel einfacher, dein Potenzial zu entfalten. Dann siehst du Herausforderungen als Ansporn und nicht als Probleme oder Hindernisse. Und du nimmst auch (kleine) Erfolge wahr.

Ohne Durchhaltevermögen klappt es nicht

Es geht ja nicht darum, einen Marathon zu laufen. Auch wenn das ein Ziel sein kann. Aber zunächst geht es erst einmal darum, anzufangen. Dafür aber brauchst du eines: Du musst es wirklich wollen! Die Fortschritte mögen erst einmal klein sein, aber ohne Durchhaltevermögen kommst du nicht weit.

Bevor du loslegst, kannst du dir überlegen, warum du Läufer werden möchtest. Willst du abnehmen? Fitter werden? Bei einem Wettkampf mitmachen? Was auch immer es ist – es sollte verlockend genug sein, um dich zu motivieren.

Visualisiere dein Ziel

Läufer werden und irgendwann Marathon laufen – warum eigentlich nicht?
Läufer werden und irgendwann Marathon laufen – warum eigentlich nicht? F.: wal 172619 / Pixabay.com

Versuche mal, dir vorzustellen, wie du dich fühlst, wenn du es geschafft hast. Der Blick auf das „Ziel“-Schild, das nur noch ein paar Meter entfernt ist. Der Jubel der Zuschauer neben dem Weg. Die Medaille, die dir um den Hals gehängt wird. Die wohlige Schwere in den Beinen…

Je intensiver du dir diese Eindrücke vorstellst, desto mehr „ziehen“ sie dich. Und dann bist du auch bereit, deinem inneren Schweinehund die Stirn zu bieten und selbst dann die Laufschuhe zu schnüren, wenn es draußen kalt und regnerisch ist.

Ja, manchmal musst du dich ganz schön durchringen, aber hinterher bist du froh über die erfolgreiche Trainingseinheit.

Freue dich über kleine Erfolge

Ein paar Dinge können dir helfen, dein Ziel, Läufer zu werden, zu erreichen. Suche dir feste Trainingszeiten. Und halte sie ein. Freu dich über deine kleinen Erfolge. Erzähle Menschen, die dir nahe stehen, von deinem sportlichen Ziel. Bau‘ Abwechslung in dein Training ein, damit es nicht langweilig wird. Wenn es Herausforderungen gibt: Suche nach Wegen, sie zu überwinden. Vielleicht kannst du in der Mittagspause trainieren oder ein Kollege tauscht mit dir einen Abenddienst, damit du laufen kannst.

Läufer werden fühlt sich gut an!

Irgendwann zieht dich nicht mehr allein dein Ziel. Dein Training beginnt nämlich, sich auszuzahlen. Du wirst fitter. Kannst länger und schneller laufen. Baust vielleicht ein paar überflüssige Pfunde ab. Dein Körper wird straffer, muskulöser. Und das motiviert zusätzlich. Von diesem guten neuen Körpergefühl möchtest du mehr. Du bist zum Sportler, zur Sportlerin geworden!

Übrigens: Ein Trainingsplan kann dir helfen, dich gezielt auf den Wettkampf vorzubereiten.

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